W-NÖ-B Rückblick 2019 – 2018 – 2017

Das war der Trendit2019

 

Agil führen, stabil wirtschaften - (wie) geht das?


Was Startups und erfolgreiche Unternehmen voneinander lernen können.

Agile Unternehmen lassen den Wandel zur Norm werden. Wozu? Sie lassen verkrustete Strukturen hinter sich, um schneller auf ihr dynamisches Umfeld bzw. Märkte und Geschäftschancen reagieren zu können oder den Entwicklungen sogar vorzugreifen. Teams übernehmen wieder die Verantwortung über ihre Prozesse und lassen verkrustete Strukturen hinter sich. Startups machen es vor: Agilität entfesselt Energie, Engagement, Aktivität und Dynamik, führt aber auch Unsicherheiten. Daher braucht es Mut, Vertrauen in Teams und MitarbeiterInnen sowie methodisches Change Management und Systeme, die den laufenden Wandel auffangen und begleiten können. Der TrendIT 2019 widmete sich der Frage nach erfolgversprechenden Konzepten.
(Rückblick auf das Programm )

Der Trendit2019 in Bildern

3 Bundesländer, 3 Berufsgruppen – der 3. Trendit

Im dritten Jahr des erfolgreichen Kongresses der Fachgruppen UBIT aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland standen die Methoden der unternehmerischen „Shooting Stars“ im Mittelpunkt. Das Motto des Trendit2019 am 5. September in Perchtoldsdorf: „Agil führen, stabil wirtschaften – (wie) geht das?“ Die Vorträge und Workshops beschäftigten sich mit der Frage, was Startups und erfolgreiche Unternehmen voneinander lernen können.

Bei der Themenwahl waren sich die Obleute der Fachgruppen UBIT aus den 3 östlichen Bundesländern, Mag. Martin Puaschitz (Wien), KR. Günter R. Schwarz, MBA, (Niederösterreich) und Dr. Wilfried Drexler (Burgenland) einig: Auf Grund der digitalen Transformation steigen die Anforderung an alle Unternehmen, sich der gleichen Dynamik zu stellen, wie Startups. BeraterInnen kommt hier die Rolle zu herauszufinden, was Startups und erfolgreiche Unternehmen voneinander lernen können und dies für ihre Kunden umzusetzen. Mag. Puaschitz, Obmann der Fachgruppe UBIT der WKW brachte es auf den Punkt: „Agilität entfesselt Energie aber auch Unsicherheiten. Es braucht daher Mut, Vertrauen in Teams sowie Systeme und Methoden, um den ständigen Wandel aufzufangen und zu begleiten.“
Blick über den Tellerrand
Die Keynote, zu der man den Startup-Experten und Autor Johannes Ellenberg aus Stuttgart eingeladen hatte, bot einen Blick über den Tellerrand der österreichischen Startup-Szene. Neben einigen methodischen Kniffen überraschte Ellenberg zum Ende seiner Keynote mit einer ungewohnten Aufforderung: „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder etwas im Überfluss hat und davon bedingungslos gibt! Stellen Sie sich vor, was wir so alles gemeinsam erreichen könnten und welche Herausforderungen wir meistern könnten!“
Der Weg zu agilem Mindset ist ein Marathon.
Solche Gedankenspiele erfordern mentale Flexibilität – eine Voraussetzung, auf die Mag. Martin Giesswein, Digitalist und Faculty-Member der WU Executive Academy, in seinem Fachvortrag „Agiles Mindset - 5 Irrtümer und 5 Lösungen“ einging. Giesswein stellte zwar klar, dass „Agil“ kein Allheilmittel sei, aber – richtig eingesetzt – kann agiles Führen ein Weg sein, der zunehmenden Unsicherheit und Dynamik erfolgreich zu begegnen – Durchhaltevermögen vorausgesetzt: „Die Einführung von agilem Mindeset ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, so Giesswein.
Agiles Projektmanagement?
Doch vor allem in Disziplinen, denen bislang detaillierte und konsequente Planung zugrunde lag, schlägt agilen Methoden Misstrauen entgegen. Folglich vertrat Mag. Dr. Christian Husak, ARGE Netzwerk Organisationsdynamik, in seinem Fachvortrag über „Agiles Projektmanagement“ einen differenzierten Ansatz, in dem er sowohl die Vorteile als auch die Grenzen agiler Methoden aufzeigte. Wo der Ausgang eines Projektes offen ist und Visionen und schnelle Reaktion auf Feedback im Vordergrund stehen, könnten agile Prinzipien zum Erfolg führen, klassisches Projektmanagement aber nicht vollständig ersetzen.
Trendit-Hands-On - die Workshop-Reihe im Rahmen des Trendit2019
Agiles Projektmanagement stand auch im Fokus eines der Workshops, die parallel zu den Fachvorträgen liefen. Ing. Manfred Fohringer, Vorstand der milestoneAG, griff dort Erfahrungen der TeilnehmerInnen mit agilen Methoden auf. Ähnlich lebhaft ging es auch bei den anderen Hands-on-Stationen zu, wo Innovationen von SpeechCode oder twospot business in ihrer konkreten Anwendung ausprobiert werden konnten. Faszination hinterließ neuerlich die Demonstration von „Virtual Smart Facility Management“ des Ingenieur Studio Hollaus.
Agilität versus Sicherheit
Mit einem Workshop und einem Fachreferat widmete sich in diesem Jahr die Experts Group IT-Security, den Risiken, die von agilem Management in dynamischen Umfeldern ausgehen. Gemeinsam mit Experts Group Sprecher Harald Wenish stand DI Michael Mörz, Leiter des Cybercrime Competence Center im Bundeskriminalamt, auf der Bühne, um TeilnehmerInnen mit Empfehlungen aus erster Hand zu versorgen.
Diskussion und Erfahrungsaustausch
Den Charakter der Veranstaltung prägte insbesondere der fachübergreifende Erfahrungsaustausch, wie die Sprecherin der Berufsgruppe Unternehmensberatung, UBIT Wien, Mag. Claudia M. Strohmaier, CMC, die Obmann Puaschitz vertrat, bestätigte: „Die Veranstaltung bietet Gelegenheit und Anstoß, sich mit Kolleginnen sowie Kollegen und hochkarätigen Experten bzw. Expertinnen zu einem brandaktuellen Thema auszutauschen.“ Wie aktuell das Thema tatsächlich ist und wie kontrovers der Trend zu agilem Management ist, zeigte sich in der abendlichen Podiumsdiskussion. KR Günter R. Schwarz, MBA, sieht die Dringlichkeit des Themas auch auf Kundenseite: „Unsere Kunden erwarten von uns, dass wir uns mit Methoden und Ansätzen beschäftigen, mit denen wir sie dabei unterstützen, die Herausforderungen des Marktes zu bewältigen und die Digitalisierung als Chance wahrzunehmen.“ Doch sind Österreichs BeraterInnen und UnternehmerInnen ausreichend vorbereitet? Prof. Alfons H. Helmel, MBA, Geschäftsführer der UBIT Akademie Incite GmbH, und Mag. Gerhard Wanek, IT-Sprecher der UBIT Niederösterreich und Leiter des Akademischen Lehrgangs „Digitale Unternehmenstransformation“ an der NDU/St. Pölten, verwiesen auf Beispiele praxisnaher Höherqualifikationsangebote, die sich u.a. des agilen Methodenkanons annehmen würden.
Bürokratischer Gegenwind
Mag. Ahmed Asfour, GLObal Business Expansion, machte in seinem Impuls zur Podiumsdiskussion zwar kein Hehl aus Österreichs Agilitätsbremse Nr. 1, der Bürokratie, aber auch Mut: „Wer es hier schafft, der schafft es überall.“ Ein Satz, den sich der Überraschungsgast aus dem Burgenland, Starwinzer Willi Opitz, ebenfalls zu Eigen gemacht hat. Neben der Ermutigung, Agilität gemeinsam mit österreichischem Charme einzusetzen, brachte er die UBIT-Cuvée mit. Jeder Gast erhielt zum Abschied eine Bouteille des edlen Verschnitts aus drei Rotweinsorten, den die 3 UBIT-Obmänner unter seiner Anleitung kreiert hatten. Das Bouquet der UBIT-Cuvée steht für Dr. Wilfried Drexler, Obmann der UBIT Burgenland, symbolisch für die Zusammenarbeit der Fachgruppen aus den drei Bundesländern: „Der Trendit zeigt, was man großartiges auf die Beine stellen kann, wenn man gegenüber Kooperationen über fachliche und regionale Grenzen hinweg offen ist und sich zusammen tut.“

3 Bundesländer, 3 Berufsgruppen – der 3. Trendit

Im dritten Jahr des erfolgreichen Kongresses der Fachgruppen UBIT aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland standen die Methoden der unternehmerischen „Shooting Stars“ im Mittelpunkt. Das Motto des Trendit2019 am 5. September in Perchtoldsdorf: „Agil führen, stabil wirtschaften – (wie) geht das?“ Die Vorträge und Workshops beschäftigten sich mit der Frage, was Startups und erfolgreiche Unternehmen voneinander lernen können.
Bei der Themenwahl waren sich die Obleute der Fachgruppen UBIT aus den 3 östlichen Bundesländern, Mag. Martin Puaschitz (Wien), KR. Günter R. Schwarz, MBA, (Niederösterreich) und Dr. Wilfried Drexler (Burgenland) einig: Auf Grund der digitalen Transformation steigen die Anforderung an alle Unternehmen, sich der gleichen Dynamik zu stellen, wie Startups. BeraterInnen kommt hier die Rolle zu herauszufinden, was Startups und erfolgreiche Unternehmen voneinander lernen können und dies für ihre Kunden umzusetzen. Mag. Puaschitz, Obmann der Fachgruppe UBIT der WKW brachte es auf den Punkt: „Agilität entfesselt Energie aber auch Unsicherheiten. Es braucht daher Mut, Vertrauen in Teams sowie Systeme und Methoden, um den ständigen Wandel aufzufangen und zu begleiten.“
Blick über den Tellerrand
Die Keynote, zu der man den Startup-Experten und Autor Johannes Ellenberg aus Stuttgart eingeladen hatte, bot einen Blick über den Tellerrand der österreichischen Startup-Szene. Neben einigen methodischen Kniffen überraschte Ellenberg zum Ende seiner Keynote mit einer ungewohnten Aufforderung: „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder etwas im Überfluss hat und davon bedingungslos gibt! Stellen Sie sich vor, was wir so alles gemeinsam erreichen könnten und welche Herausforderungen wir meistern könnten!“
Der Weg zu agilem Mindset ist ein Marathon.
Solche Gedankenspiele erfordern mentale Flexibilität – eine Voraussetzung, auf die Mag. Martin Giesswein, Digitalist und Faculty-Member der WU Executive Academy, in seinem Fachvortrag „Agiles Mindset - 5 Irrtümer und 5 Lösungen“ einging. Giesswein stellte zwar klar, dass „Agil“ kein Allheilmittel sei, aber – richtig eingesetzt – kann agiles Führen ein Weg sein, der zunehmenden Unsicherheit und Dynamik erfolgreich zu begegnen – Durchhaltevermögen vorausgesetzt: „Die Einführung von agilem Mindeset ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, so Giesswein.
Agiles Projektmanagement?
Doch vor allem in Disziplinen, denen bislang detaillierte und konsequente Planung zugrunde lag, schlägt agilen Methoden Misstrauen entgegen. Folglich vertrat Mag. Dr. Christian Husak, ARGE Netzwerk Organisationsdynamik, in seinem Fachvortrag über „Agiles Projektmanagement“ einen differenzierten Ansatz, in dem er sowohl die Vorteile als auch die Grenzen agiler Methoden aufzeigte. Wo der Ausgang eines Projektes offen ist und Visionen und schnelle Reaktion auf Feedback im Vordergrund stehen, könnten agile Prinzipien zum Erfolg führen, klassisches Projektmanagement aber nicht vollständig ersetzen.
Trendit-Hands-On - die Workshop-Reihe im Rahmen des Trendit2019
Agiles Projektmanagement stand auch im Fokus eines der Workshops, die parallel zu den Fachvorträgen liefen. Ing. Manfred Fohringer, Vorstand der milestoneAG, griff dort Erfahrungen der TeilnehmerInnen mit agilen Methoden auf. Ähnlich lebhaft ging es auch bei den anderen Hands-on-Stationen zu, wo Innovationen von SpeechCode oder twospot business in ihrer konkreten Anwendung ausprobiert werden konnten. Faszination hinterließ neuerlich die Demonstration von „Virtual Smart Facility Management“ des Ingenieur Studio Hollaus.
Agilität versus Sicherheit
Mit einem Workshop und einem Fachreferat widmete sich in diesem Jahr die Experts Group IT-Security, den Risiken, die von agilem Management in dynamischen Umfeldern ausgehen. Gemeinsam mit Experts Group Sprecher Harald Wenish stand DI Michael Mörz, Leiter des Cybercrime Competence Center im Bundeskriminalamt, auf der Bühne, um TeilnehmerInnen mit Empfehlungen aus erster Hand zu versorgen.
Diskussion und Erfahrungsaustausch
Den Charakter der Veranstaltung prägte insbesondere der fachübergreifende Erfahrungsaustausch, wie die Sprecherin der Berufsgruppe Unternehmensberatung, UBIT Wien, Mag. Claudia M. Strohmaier, CMC, die Obmann Puaschitz vertrat, bestätigte: „Die Veranstaltung bietet Gelegenheit und Anstoß, sich mit Kolleginnen sowie Kollegen und hochkarätigen Experten bzw. Expertinnen zu einem brandaktuellen Thema auszutauschen.“ Wie aktuell das Thema tatsächlich ist und wie kontrovers der Trend zu agilem Management ist, zeigte sich in der abendlichen Podiumsdiskussion. KR Günter R. Schwarz, MBA, sieht die Dringlichkeit des Themas auch auf Kundenseite: „Unsere Kunden erwarten von uns, dass wir uns mit Methoden und Ansätzen beschäftigen, mit denen wir sie dabei unterstützen, die Herausforderungen des Marktes zu bewältigen und die Digitalisierung als Chance wahrzunehmen.“ Doch sind Österreichs BeraterInnen und UnternehmerInnen ausreichend vorbereitet? Prof. Alfons H. Helmel, MBA, Geschäftsführer der UBIT Akademie Incite GmbH, und Mag. Gerhard Wanek, IT-Sprecher der UBIT Niederösterreich und Leiter des Akademischen Lehrgangs „Digitale Unternehmenstransformation“ an der NDU/St. Pölten, verwiesen auf Beispiele praxisnaher Höherqualifikationsangebote, die sich u.a. des agilen Methodenkanons annehmen würden.
Bürokratischer Gegenwind
Mag. Ahmed Asfour, GLObal Business Expansion, machte in seinem Impuls zur Podiumsdiskussion zwar kein Hehl aus Österreichs Agilitätsbremse Nr. 1, der Bürokratie, aber auch Mut: „Wer es hier schafft, der schafft es überall.“ Ein Satz, den sich der Überraschungsgast aus dem Burgenland, Starwinzer Willi Opitz, ebenfalls zu Eigen gemacht hat. Neben der Ermutigung, Agilität gemeinsam mit österreichischem Charme einzusetzen, brachte er die UBIT-Cuvée mit. Jeder Gast erhielt zum Abschied eine Bouteille des edlen Verschnitts aus drei Rotweinsorten, den die 3 UBIT-Obmänner unter seiner Anleitung kreiert hatten. Das Bouquet der UBIT-Cuvée steht für Dr. Wilfried Drexler, Obmann der UBIT Burgenland, symbolisch für die Zusammenarbeit der Fachgruppen aus den drei Bundesländern: „Der Trendit zeigt, was man großartiges auf die Beine stellen kann, wenn man gegenüber Kooperationen über fachliche und regionale Grenzen hinweg offen ist und sich zusammen tut.“

Video


Eine Reportage zum Trendit2019 folgt in Kürze
 

Impressionen vom TrendIT 2018

Der TrendIT 2019 ist bereits die 3. Veranstaltung dieser Kongress-Reihe. Das Video "Highlights zum TrendIT 2018" zeugt von der erfolgreichen Kooperation der UBIT Wien, UBIT Niederösterreich und UBIT Burgenland. Mehr als 300 TeilnehmerInnen profitierten von hochkarätigen Impulsen und nutzten die Plattform zum fachübergreifenden Gedankenaustausch zu wegweisenden Trends und Entwicklungen zum Thema "Digitalisierung contra Sicherheit? Chancen- und Risikomanagement im Zeichen der Digitalisierung".